Veröffentlicht:21. September 2026
Die WWK-Versicherungen treiben eine umfassende Modernisierung ihrer IT-Landschaft voran, die weit über die Ablösung einzelner Anwendungen hinausgeht. Mit dem Programm Arbeitsplatz der Zukunft entsteht eine einheitliche digitale Arbeitsumgebung für Mitarbeitende und angebundene Agenturen. Über viele Jahre hatten Host-Systeme, CRM-Insellösungen, Postkorbanwendungen und Agentursoftware nebeneinander existiert und mussten aufwendig verbunden werden. Die Ablösung der alten Host-Bestandsanwendungen durch cloudbasierte Lösungen markiert den ersten großen Schritt zu einer modernen Systemarchitektur ohne Legacy-Bestandteile. Parallel wurde die APZ-Plattform eingeführt, die auf der BSI Customer Suite basiert und als zentrale Oberfläche für alle relevanten Arbeitsprozesse dient. Sie schafft erstmals eine gemeinsame Daten- und Prozessbasis für interne Mitarbeitende und rund 1.200 Agenturen und ermöglicht eine umfassende Sicht auf Kunden, Vermittler, Partner und Verträge.
Ein früher Meilenstein war die Bereitstellung einer zentralen Übersicht über Kunden, Vermittler und Verträge, die rund 200 Mitarbeitenden flexible Sichten auf Daten aus verschiedenen Bestandssystemen bietet. Zudem wurde die gesamte E-Mail-Kommunikation auf die neue Plattform überführt, sodass Anfragen und Änderungswünsche nun als geführter Prozess bearbeitet werden. Die Einführung in den Agenturen ist besonders anspruchsvoll. Seit Januar 2026 wurden mehr als 700 Agenturnutzer auf das System genommen. Die Umsetzung dauerte länger als geplant, da Sonderfälle immer wieder Anpassungen erforderten. Die WWK setzt dabei auf strukturierte Hospitationen, bei denen Fachabteilungen ihre Arbeitsweise zeigen und daraus ein Vorschlag entsteht, wie sich Vorgänge in der Suite abbilden lassen. In der Endphase befindet sich die Abbildung der Vermittlersteuerung für den Eigen- und Partnervertrieb.
Zudem wird die CRM-Lösung für den telefonischen Kundenservice abgelöst. Für 2027 ist ein Sachbearbeiterportal geplant, das ebenfalls auf der APZ-Plattform basieren soll. Insgesamt rechnet die WWK im Endausbau mit rund 2.000 Nutzenden. Auch der Einsatz von KI wird geprüft, wobei die Fachbereiche Anforderungen formulieren, und die IT bewertet, welche Themen sinnvoll umgesetzt werden können. Die Konsolidierung führt zu einer einheitlichen Plattform, die Prozesse beschleunigt, die Zusammenarbeit erleichtert und die Zufriedenheit der Nutzer steigert. Für ein Unternehmen mit 1,3 Millionen Kunden und rund 1.300 Mitarbeitenden bedeutet dieser Wandel einen grundlegenden Schritt in Richtung einer modernen und zukunftsfähigen IT-Struktur.
Der Artikel erschien im Original zuerst auf cio.de unter dem Titel „Wie die WWK-Versicherungen die IT-Landschaft konsolidieren“. Redaktionelle Bearbeitung: MK
Wie die WWK ihre IT-Landschaft modernisiert
Veröffentlicht:21. September 2026
Die WWK-Versicherungen treiben eine umfassende Modernisierung ihrer IT-Landschaft voran, die weit über die Ablösung einzelner Anwendungen hinausgeht. Mit dem Programm Arbeitsplatz der Zukunft entsteht eine einheitliche digitale Arbeitsumgebung für Mitarbeitende und angebundene Agenturen. Über viele Jahre hatten Host-Systeme, CRM-Insellösungen, Postkorbanwendungen und Agentursoftware nebeneinander existiert und mussten aufwendig verbunden werden. Die Ablösung der alten Host-Bestandsanwendungen durch cloudbasierte Lösungen markiert den ersten großen Schritt zu einer modernen Systemarchitektur ohne Legacy-Bestandteile. Parallel wurde die APZ-Plattform eingeführt, die auf der BSI Customer Suite basiert und als zentrale Oberfläche für alle relevanten Arbeitsprozesse dient. Sie schafft erstmals eine gemeinsame Daten- und Prozessbasis für interne Mitarbeitende und rund 1.200 Agenturen und ermöglicht eine umfassende Sicht auf Kunden, Vermittler, Partner und Verträge.
Ein früher Meilenstein war die Bereitstellung einer zentralen Übersicht über Kunden, Vermittler und Verträge, die rund 200 Mitarbeitenden flexible Sichten auf Daten aus verschiedenen Bestandssystemen bietet. Zudem wurde die gesamte E-Mail-Kommunikation auf die neue Plattform überführt, sodass Anfragen und Änderungswünsche nun als geführter Prozess bearbeitet werden. Die Einführung in den Agenturen ist besonders anspruchsvoll. Seit Januar 2026 wurden mehr als 700 Agenturnutzer auf das System genommen. Die Umsetzung dauerte länger als geplant, da Sonderfälle immer wieder Anpassungen erforderten. Die WWK setzt dabei auf strukturierte Hospitationen, bei denen Fachabteilungen ihre Arbeitsweise zeigen und daraus ein Vorschlag entsteht, wie sich Vorgänge in der Suite abbilden lassen. In der Endphase befindet sich die Abbildung der Vermittlersteuerung für den Eigen- und Partnervertrieb.
Zudem wird die CRM-Lösung für den telefonischen Kundenservice abgelöst. Für 2027 ist ein Sachbearbeiterportal geplant, das ebenfalls auf der APZ-Plattform basieren soll. Insgesamt rechnet die WWK im Endausbau mit rund 2.000 Nutzenden. Auch der Einsatz von KI wird geprüft, wobei die Fachbereiche Anforderungen formulieren, und die IT bewertet, welche Themen sinnvoll umgesetzt werden können. Die Konsolidierung führt zu einer einheitlichen Plattform, die Prozesse beschleunigt, die Zusammenarbeit erleichtert und die Zufriedenheit der Nutzer steigert. Für ein Unternehmen mit 1,3 Millionen Kunden und rund 1.300 Mitarbeitenden bedeutet dieser Wandel einen grundlegenden Schritt in Richtung einer modernen und zukunftsfähigen IT-Struktur.
Der Artikel erschien im Original zuerst auf cio.de unter dem Titel „Wie die WWK-Versicherungen die IT-Landschaft konsolidieren“. Redaktionelle Bearbeitung: MK







