Entwurf zur DIN Norm 77230 veröffentlicht

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  • Knapp dreieinhalb Jahre oder 20.000 Stunden Arbeit für ein praxisnahes Ergebnis
  • Zweimonatige Konsultationsphase in Juni und Juli
  • Mahnung zum sorgsamen Umgang

Nach fast dreieinhalbjähriger Arbeit hat der Normausschuss zur Entwicklung von Deutschlands erster DIN-Norm rund um das Thema Finanzberatung den Entwurf der DIN Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ im Konsens verabschiedet. Dem Arbeitsausschuss beim Deutschen Institut für Normung (DIN), Vertreter des Verbraucherschutzes, der Finanzwissenschaft sowie namhafter verschiedener Unternehmen der Finanzwirtschaft, Verbände und Organisationen an. Jetzt ist der Entwurf der Finanznorm veröffentlicht.
Für die Finanzbranche ist die Verabschiedung des Normentwurfs ein Meilenstein. Nicht die Politik hat Regularien vorgegeben, sondern die in ihrem Image belastete Branche hat selbst Maßnahmen für eine echte und praxisnahe Verbesserung des Verbraucherschutzes getroffen. Umgerechnet rund 20.000 Stunden haben die Mitglieder des wahrlich nicht homogen zusammengesetzten Ausschusses investiert und um Definitionen und Formulierungen gerungen, um das Werk im notwendigen Konsens zu verabschieden.
„Nun sind all die Marktteilnehmer, die sich mit der DIN Norm 77230 schmücken wollen, zum sorgsamen Umgang aufgefordert. Viel Vertrauen steht auf dem Spiel“, sagt Dr. Klaus Möller, Obmann des DIN-Ausschusses und geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberger Defino Institut für Finanznorm GmbH, das die Norm und andere DIN Standards für die Finanzberatung initiiert hat. „In der Praxis bedeutet das: Anwendung der Norm in ihrer Gänze oder garnicht. Ein bisschen Normanwendung gibt es bei keiner DIN Norm und darf es auch hier nicht geben.“
Neben der Norm an sich, die mit der Verabschiedung des Entwurfs ein gutes Stück greifbarer wird, ist für Möller der Nachweis der Kooperationsbereitschaft und Konsensfähigkeit der unterschiedlichen Sparten und Interessengruppen ein wichtiges Ergebnis dieses ersten großen DIN-Projektes der Finanzbranche. „Diese Leistung, wie alle gemeinsam an diesem sehr komplexen Projekt über einen sehr langen Zeitraum hin immer um Einigung gerungen haben, ohne das Thema zu verwässern, verdient hohe Anerkennung,“ kommentiert Möller die Arbeit im Normausschuss.
Konsultationsphase gibt Fachexperten Zeit für konstruktive Kritik
DIN wird den Normentwurf Ende Mai bis Anfang Juni im Beuth-Verlag veröffentlichen. Danach haben interessierte Kreise zwei Monate lang Gelegenheit, qualifizierte Einlassungen zur Norm abzugeben. Der Normausschuss wird die eingehenden Vorschläge prüfen und gegebenenfalls in die Norm einarbeiten. Im Herbst soll dann die Verabschiedung der endgültigen Norm erfolgen, die zum Jahresende in Kraft tritt. Durch dieses Procedere hat die Branche Zeit, sich auf die neue DIN-Norm einzurichten und sich entsprechend zertifizieren zu lassen.
KONTAKT
DEFINO
Dr. Klaus Möller
M: 0172/6212038
T: 6221/6733410
I: www.defino.de
E: k.moeller@defino.de

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  • Zweimonatige Konsultationsphase in Juni und Juli
  • Mahnung zum sorgsamen Umgang

Nach fast dreieinhalbjähriger Arbeit hat der Normausschuss zur Entwicklung von Deutschlands erster DIN-Norm rund um das Thema Finanzberatung den Entwurf der DIN Norm 77230 „Basis-Finanzanalyse für Privathaushalte“ im Konsens verabschiedet. Dem Arbeitsausschuss beim Deutschen Institut für Normung (DIN), Vertreter des Verbraucherschutzes, der Finanzwissenschaft sowie namhafter verschiedener Unternehmen der Finanzwirtschaft, Verbände und Organisationen an. Jetzt ist der Entwurf der Finanznorm veröffentlicht.
Für die Finanzbranche ist die Verabschiedung des Normentwurfs ein Meilenstein. Nicht die Politik hat Regularien vorgegeben, sondern die in ihrem Image belastete Branche hat selbst Maßnahmen für eine echte und praxisnahe Verbesserung des Verbraucherschutzes getroffen. Umgerechnet rund 20.000 Stunden haben die Mitglieder des wahrlich nicht homogen zusammengesetzten Ausschusses investiert und um Definitionen und Formulierungen gerungen, um das Werk im notwendigen Konsens zu verabschieden.
„Nun sind all die Marktteilnehmer, die sich mit der DIN Norm 77230 schmücken wollen, zum sorgsamen Umgang aufgefordert. Viel Vertrauen steht auf dem Spiel“, sagt Dr. Klaus Möller, Obmann des DIN-Ausschusses und geschäftsführender Gesellschafter der Heidelberger Defino Institut für Finanznorm GmbH, das die Norm und andere DIN Standards für die Finanzberatung initiiert hat. „In der Praxis bedeutet das: Anwendung der Norm in ihrer Gänze oder garnicht. Ein bisschen Normanwendung gibt es bei keiner DIN Norm und darf es auch hier nicht geben.“
Neben der Norm an sich, die mit der Verabschiedung des Entwurfs ein gutes Stück greifbarer wird, ist für Möller der Nachweis der Kooperationsbereitschaft und Konsensfähigkeit der unterschiedlichen Sparten und Interessengruppen ein wichtiges Ergebnis dieses ersten großen DIN-Projektes der Finanzbranche. „Diese Leistung, wie alle gemeinsam an diesem sehr komplexen Projekt über einen sehr langen Zeitraum hin immer um Einigung gerungen haben, ohne das Thema zu verwässern, verdient hohe Anerkennung,“ kommentiert Möller die Arbeit im Normausschuss.
Konsultationsphase gibt Fachexperten Zeit für konstruktive Kritik
DIN wird den Normentwurf Ende Mai bis Anfang Juni im Beuth-Verlag veröffentlichen. Danach haben interessierte Kreise zwei Monate lang Gelegenheit, qualifizierte Einlassungen zur Norm abzugeben. Der Normausschuss wird die eingehenden Vorschläge prüfen und gegebenenfalls in die Norm einarbeiten. Im Herbst soll dann die Verabschiedung der endgültigen Norm erfolgen, die zum Jahresende in Kraft tritt. Durch dieses Procedere hat die Branche Zeit, sich auf die neue DIN-Norm einzurichten und sich entsprechend zertifizieren zu lassen.
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