MAXPOOL hatte in der vergangenen Woche konkrete Liquiditätshilfen für Makler angeboten, die in der Corona-Krise unter der Storno-Last leiden. blau direkt folgt dem Vorbild von MAXPOOL.

In einer Umfrage ermittelte jüngst der AfW, dass Makler in Folge der Corona-Krise bereits bis zu 45 % Einbrüche in ihren Termin-Vereinbarungen haben. Nicht wenige fürchten, dass sich diese Ausfälle auch negativ auf den Umsatz auswirken werden. Umso schwerer trifft es den Makler, wenn er in so einer Situation mit Courtage-Rückforderungen belastet wird. Ein Anstieg derartiger Courtage-Rückforderungen ist wahrscheinlich. Viele Kunden leiden unter Gehaltseinbußen wegen Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeitergeld. Sie könnten gezwungen sein, ihre Lebensversicherungen beitragsfrei zu stellen oder zu kündigen. Viele Lebensversicherer haben bereits konkrete Unterstützung zugesagt. Sie setzen die Rückzahlpflicht aus und stunden etwaige Courtage-Rückforderungen, wenn der Kunde die Beitragspflicht aussetzt. Kündigt der Kunde hingegen direkt, wird der Makler weiterhin sofort belastet. Auch im Bereich der Krankenversicherung gibt es bislang kaum Unterstützungsangebote. Zudem ist der angebotene Stundungszeitraum oft auf das Jahresende begrenzt. Welche Last den Makler im Anschluss trifft, ist vollkommen unklar.

MAXPOOL und blau direkt bieten ihren Partner deswegen jetzt ein eigenes Programm zur Liquiditätsunterstützung an. Ist der Makler wirtschaftlich nicht in der Lage eine Courtage-Rückforderung zu bedienen, wird die Rückzahlpflicht gestundet. Der Makler kann diese in einem Ratenzahlplan über einen längeren Zeitraum bedienen, sobald es ihm wirtschaftlich besser geht.

„Wir haben mehrere Millionen Euro bereitgestellt, um in Notlage geratenen Kollegen zu helfen”, erklärt Sebastian Plaza, Head of Sales & Support bei blau direkt. „Unsere primäre Strategie ist freilich immer noch die, die Chancen aus der Krise zu nutzen und unseren Partnern wachsende Umsätze in Corona-Zeiten zu sichern. Das funktioniert erstaunlich gut. Doch auch schwächere Kollegen werden von uns nicht zurückgelassen.”

Beide Pools weisen jedoch darauf hin, dass die finanzielle Hilfe nicht pauschal verteilt werde. Eine Einzelfallprüfung finde unverändert statt. „Die Verhältnismäßigkeit der zu stundenden Salden, zu einem in unseren jeweiligen Häusern geführten Sachbestand des Maklers muss stimmen”, erklärt Oliver Drewes, CEO und Vorstand von MAXPOOL. Beiden Pools gehe es in erster Linie darum, ihre aktiv kooperierenden Maklerbetriebe zu schützen. „Wir prüfen die qualitativen Hintergründe zu den vorliegenden Vertragsstornierungen“, so Drewes.


Zu blau direkt:
blau direkt ist ein Infrastrukturdienstleister für Vermittler von Versicherungen. Mit rund 155 Mitarbeitern erleichtert blau direkt Versicherungsmaklern und Vertrieben die Arbeit. Als Spezialist für die Datenverarbeitung und Pflege von Antragsdaten, Bestandsdaten und Dokumenten erleichtert der Transaktionsdienst von blau direkt die Prozessoptimierung im gesamten Vermittlungsverfahren. Diese Dienste können wahlweise im Rahmen von Funktionsausgliederungen, Back-Office-Dienstleistungen oder im Rahmen ergänzender Infrastrukturdienstleistungen genutzt werden.

Pressekontakt:
Jessica Mollenhauer
presse@blaudirekt.de
Telefon 0451/87201178