Frontalangriff von Check24 auf die deutsche FinTech-Szene.

Kategorien: Software1.4 min readSchlagwörter: ,

Mit gleich mehreren neuen Apps fordert das Münchner Vergleichsportal führende Startups heraus. Anfang Juli soll eine Banking-App folgen, die Numbrs und Outbank Kunden abspenstig machen soll. Check24 will genau in Segmente hinein, die momentan noch von FinTechsbesetzt sind. Gegenüber bestehenden FinTechs verfügt Check24 angeblich über wesentliche Vorteile.

Auch externe Policen können über Check24 verwaltet werden

Einer der Vorteile soll ein angeblich fester Stamm von 15 Millionen „zufriedener Kunden“ sein, auf die diese neue Produktoffensive abzielen soll. Pfründe, die nun auf dem Versicherungsmarkt ausgespielt werden und die für eine enorme Gewichtsverschiebung auf dem deutschen FinTech-Markt sorgen sollen. Ein digitaler Ordner, der bereits länger den Check24-Kunden für dort abgeschlossene Policen zur Verfügung steht, wurde nun auch für externe Versicherungsbestände der Kunden geöffnet. So können Kunden nun ihren kompletten Versicherungsbestand über den Check24-Account verwalten.

FinTechs können meist mehr

Im Gegensatz zu manchen FinTechs bietet Check24 diesen Service kostenlos und, wie ausdrücklich betont wird, ohne Übertragung des Maklermandats. „Die Fintechs brauchen das Mandat, weil sie sich über die Provisionen finanzieren müssen. Wir dagegen können es uns leisten, den Service kostenlos anzubieten“, so Check24-Geschäftsführer Christoph Röttele gegenüber „Capital“. Fraglich bleibt nur, welchen praktischen und monetären Nutzen Check24, die nach Branchenschätzungen im Geschäftsjahr 2015/16 für die Vermittlung von Verträgen knapp 500 Millionen Euro kassierten, aus ihrem digitalen Versicherungsordner ziehen wollen. Denn interessant ist diese Funktion eher für Bestandskunden. Für Neukunden scheinen eher Apps wie simplr, asuro oder Knip interessant zu sein, die wesentlich mehr Funktionen bieten, länger auf dem Markt sind – und ebenfalls auf ein Maklermandat verzichten. 

weiterlesen: http://www.provision-online.de/check24-zieht-mit-neuen-apps-in-den-krieg-8887.html

Frontalangriff von Check24 auf die deutsche FinTech-Szene.

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Mit gleich mehreren neuen Apps fordert das Münchner Vergleichsportal führende Startups heraus. Anfang Juli soll eine Banking-App folgen, die Numbrs und Outbank Kunden abspenstig machen soll. Check24 will genau in Segmente hinein, die momentan noch von FinTechsbesetzt sind. Gegenüber bestehenden FinTechs verfügt Check24 angeblich über wesentliche Vorteile.

Auch externe Policen können über Check24 verwaltet werden

Einer der Vorteile soll ein angeblich fester Stamm von 15 Millionen „zufriedener Kunden“ sein, auf die diese neue Produktoffensive abzielen soll. Pfründe, die nun auf dem Versicherungsmarkt ausgespielt werden und die für eine enorme Gewichtsverschiebung auf dem deutschen FinTech-Markt sorgen sollen. Ein digitaler Ordner, der bereits länger den Check24-Kunden für dort abgeschlossene Policen zur Verfügung steht, wurde nun auch für externe Versicherungsbestände der Kunden geöffnet. So können Kunden nun ihren kompletten Versicherungsbestand über den Check24-Account verwalten.

FinTechs können meist mehr

Im Gegensatz zu manchen FinTechs bietet Check24 diesen Service kostenlos und, wie ausdrücklich betont wird, ohne Übertragung des Maklermandats. „Die Fintechs brauchen das Mandat, weil sie sich über die Provisionen finanzieren müssen. Wir dagegen können es uns leisten, den Service kostenlos anzubieten“, so Check24-Geschäftsführer Christoph Röttele gegenüber „Capital“. Fraglich bleibt nur, welchen praktischen und monetären Nutzen Check24, die nach Branchenschätzungen im Geschäftsjahr 2015/16 für die Vermittlung von Verträgen knapp 500 Millionen Euro kassierten, aus ihrem digitalen Versicherungsordner ziehen wollen. Denn interessant ist diese Funktion eher für Bestandskunden. Für Neukunden scheinen eher Apps wie simplr, asuro oder Knip interessant zu sein, die wesentlich mehr Funktionen bieten, länger auf dem Markt sind – und ebenfalls auf ein Maklermandat verzichten. 

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