Wie KI Finanzvertriebe verändert – und der Mensch bleibt

Kategorien: IT-Infrastruktur, KI2 min read

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag der Finanzbranche angekommen. Sie analysiert Daten, automatisiert Prozesse und entlastet Vermittler spürbar. Doch trotz aller technologischen Fortschritte bleibt eine zentrale Frage bestehen: Wie weit kann KI gehen und wo bleibt der Mensch unverzichtbar? DVAG, BCA und die InfitechGruppe zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen KI integrieren und welche Grenzen bewusst gezogen werden.

Die Deutsche Vermögensberatung setzt auf digitale Tools, die den Beratungsalltag erleichtern. KIgestützte Anwendungen entstehen dort, wo sie echten Mehrwert schaffen: in der Vor- und Nachbereitung, in der Datenanalyse und in der Prozessoptimierung. Der persönliche Kontakt bleibt jedoch unersetzlich, denn die Mehrheit der Deutschen bevorzugt weiterhin menschliche Beratung bei finanziellen Entscheidungen. KI soll unterstützen, nicht ersetzen.

Auch der Maklerpool BCA treibt die Integration von KI voran. Im Zentrum steht die Vermittlerplattform DIVA, die zunehmend KIgestützte Funktionen erhält. Dazu gehören der DIVA Portfolio Builder und die automatisierte Antragsverarbeitung, bei der PDFDokumente analysiert und Daten direkt in digitale Antragsstrecken übertragen werden. Künftig soll die App „Ihr FinanzCockpit“ fremd betreute Policen per KI auslesen und strukturiert hinterlegen, um Maklern ein vollständigeres Bild der Kundensituation zu geben.

Die InfitechGruppe geht mit ihrem KIAgenten PWX noch einen Schritt weiter. Das System übernimmt bereits heute Routineaufgaben wie Vertragsanlage, Kundenverwaltung, Schadenbearbeitung oder Dokumentenanalyse. Ab März 2026 wird PWX proaktiv: Die KI erkennt selbstständig Handlungsbedarf, analysiert EMails oder BiPROImporte und schlägt konkrete Arbeitsschritte vor. Erkennt das System etwa eine Beitragserhöhung, sucht es automatisch nach günstigeren Alternativen und formuliert eine fertige EMail an den Kunden. Die Akzeptanz ist hoch: Zwölf Prozent der Nutzer arbeiten regelmäßig mit PWX, fast jeder fünfte davon als PowerUser. Die Erfolgsquote liegt bei 99,7 Prozent.

Trotz aller Fortschritte bleibt die Verantwortung beim Menschen. KI kann Fehler machen – genauso wie Menschen. Ein Beispiel aus dem Ötztal zeigt, wie schnell Systeme aus Wahrscheinlichkeiten vermeintliche Fakten ableiten können.

In der Finanzberatung wären solche Ungenauigkeiten weit folgenreicher. KI kann unterstützen, Prozesse beschleunigen und Qualität erhöhen, aber sie darf nicht unkontrolliert Entscheidungen treffen. Finanzdienstleister sind gut beraten, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren, passende Tools auszuwählen und Routinen zu entwickeln. KI ist ein Werkzeug, aber kein Autopilot.

Dieser Artikel gehört zu einer Serie der KI-OFFENSIVE.JETZT

Den Originaltext lesen sie hier: Wie Finanzvertriebe KI nutzen – und wo der Mensch bleibt | Cash.

Wie KI Finanzvertriebe verändert – und der Mensch bleibt

Kategorien: IT-Infrastruktur, KI2 min read

Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag der Finanzbranche angekommen. Sie analysiert Daten, automatisiert Prozesse und entlastet Vermittler spürbar. Doch trotz aller technologischen Fortschritte bleibt eine zentrale Frage bestehen: Wie weit kann KI gehen und wo bleibt der Mensch unverzichtbar? DVAG, BCA und die InfitechGruppe zeigen, wie unterschiedlich Unternehmen KI integrieren und welche Grenzen bewusst gezogen werden.

Die Deutsche Vermögensberatung setzt auf digitale Tools, die den Beratungsalltag erleichtern. KIgestützte Anwendungen entstehen dort, wo sie echten Mehrwert schaffen: in der Vor- und Nachbereitung, in der Datenanalyse und in der Prozessoptimierung. Der persönliche Kontakt bleibt jedoch unersetzlich, denn die Mehrheit der Deutschen bevorzugt weiterhin menschliche Beratung bei finanziellen Entscheidungen. KI soll unterstützen, nicht ersetzen.

Auch der Maklerpool BCA treibt die Integration von KI voran. Im Zentrum steht die Vermittlerplattform DIVA, die zunehmend KIgestützte Funktionen erhält. Dazu gehören der DIVA Portfolio Builder und die automatisierte Antragsverarbeitung, bei der PDFDokumente analysiert und Daten direkt in digitale Antragsstrecken übertragen werden. Künftig soll die App „Ihr FinanzCockpit“ fremd betreute Policen per KI auslesen und strukturiert hinterlegen, um Maklern ein vollständigeres Bild der Kundensituation zu geben.

Die InfitechGruppe geht mit ihrem KIAgenten PWX noch einen Schritt weiter. Das System übernimmt bereits heute Routineaufgaben wie Vertragsanlage, Kundenverwaltung, Schadenbearbeitung oder Dokumentenanalyse. Ab März 2026 wird PWX proaktiv: Die KI erkennt selbstständig Handlungsbedarf, analysiert EMails oder BiPROImporte und schlägt konkrete Arbeitsschritte vor. Erkennt das System etwa eine Beitragserhöhung, sucht es automatisch nach günstigeren Alternativen und formuliert eine fertige EMail an den Kunden. Die Akzeptanz ist hoch: Zwölf Prozent der Nutzer arbeiten regelmäßig mit PWX, fast jeder fünfte davon als PowerUser. Die Erfolgsquote liegt bei 99,7 Prozent.

Trotz aller Fortschritte bleibt die Verantwortung beim Menschen. KI kann Fehler machen – genauso wie Menschen. Ein Beispiel aus dem Ötztal zeigt, wie schnell Systeme aus Wahrscheinlichkeiten vermeintliche Fakten ableiten können.

In der Finanzberatung wären solche Ungenauigkeiten weit folgenreicher. KI kann unterstützen, Prozesse beschleunigen und Qualität erhöhen, aber sie darf nicht unkontrolliert Entscheidungen treffen. Finanzdienstleister sind gut beraten, die neuen Möglichkeiten auszuprobieren, passende Tools auszuwählen und Routinen zu entwickeln. KI ist ein Werkzeug, aber kein Autopilot.

Dieser Artikel gehört zu einer Serie der KI-OFFENSIVE.JETZT

Den Originaltext lesen sie hier: Wie Finanzvertriebe KI nutzen – und wo der Mensch bleibt | Cash.