Wendepunkt für GenAI: Wo bleibt der Mehrwert?

Kategorien: IT-Infrastruktur, Software1,2 min read

Wendepunkt für GenAI: Wo bleibt der Mehrwert?

Generative KI zwischen Vision und Wirklichkeit – ein Thema, das gleichermaßen elektrisiert und ernüchtert. Während Tech-Unternehmen Milliarden investieren, wächst die Skepsis über den echten wirtschaftlichen Nutzen. Die Euphorie um GenAI ist vielerorts in Pragmatismus umgeschlagen. Laut einer IBM-Studie erwarten nur ein Viertel der CEOs einen lohnenden Return on Investment. Noch bedenklicher: Über die Hälfte gibt an, oft ohne konkrete Nutzenanalyse zu investieren – GenAI wird zur strategischen Pflicht, die selten eine substanzielle Wirkung entfaltet.

Auch am Beispiel Microsoft zeigt sich, wie schwer es ist, eine Innovation alltagstauglich zu gestalten. Copilot, als zentrale Schnittstelle positioniert, bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Stagnierende Nutzungszahlen und fehlende „Killer-Anwendung“ werfen Fragen nach der praktischen Relevanz auf.

Parallel dazu droht der finanzielle Blindflug: OpenAI kämpft trotz hoher Nutzerzahlen mit tiefroten Zahlen. Es fehlt an tragfähigen Monetarisierungsstrategien. Der Hype erzeugt ein fragiles Konstrukt, das von Risikokapital getragen wird.

Dennoch existieren positive Gegenbeispiele. Tempus AI etwa demonstriert, wie gezielte GenAI-Anwendungen – hier in der Präzisionsmedizin – echten Mehrwert erzeugen. Auch Nvidia profitiert als Technologieanbieter indirekt vom Boom, ohne sich operativ zu verzetteln.

Fazit: GenAI steht an einem Wendepunkt. Ohne präzise Anwendungsstrategien und greifbaren Kundennutzen droht aus Vision Realität mit Katerstimmung zu werden. Es braucht jetzt kluge Entscheidungen, klare Zielsetzungen und einen realistischen Blick auf das, was generative KI leisten kann – und was nicht.

Wendepunkt für GenAI: Wo bleibt der Mehrwert?

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Wendepunkt für GenAI: Wo bleibt der Mehrwert?

Generative KI zwischen Vision und Wirklichkeit – ein Thema, das gleichermaßen elektrisiert und ernüchtert. Während Tech-Unternehmen Milliarden investieren, wächst die Skepsis über den echten wirtschaftlichen Nutzen. Die Euphorie um GenAI ist vielerorts in Pragmatismus umgeschlagen. Laut einer IBM-Studie erwarten nur ein Viertel der CEOs einen lohnenden Return on Investment. Noch bedenklicher: Über die Hälfte gibt an, oft ohne konkrete Nutzenanalyse zu investieren – GenAI wird zur strategischen Pflicht, die selten eine substanzielle Wirkung entfaltet.

Auch am Beispiel Microsoft zeigt sich, wie schwer es ist, eine Innovation alltagstauglich zu gestalten. Copilot, als zentrale Schnittstelle positioniert, bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. Stagnierende Nutzungszahlen und fehlende „Killer-Anwendung“ werfen Fragen nach der praktischen Relevanz auf.

Parallel dazu droht der finanzielle Blindflug: OpenAI kämpft trotz hoher Nutzerzahlen mit tiefroten Zahlen. Es fehlt an tragfähigen Monetarisierungsstrategien. Der Hype erzeugt ein fragiles Konstrukt, das von Risikokapital getragen wird.

Dennoch existieren positive Gegenbeispiele. Tempus AI etwa demonstriert, wie gezielte GenAI-Anwendungen – hier in der Präzisionsmedizin – echten Mehrwert erzeugen. Auch Nvidia profitiert als Technologieanbieter indirekt vom Boom, ohne sich operativ zu verzetteln.

Fazit: GenAI steht an einem Wendepunkt. Ohne präzise Anwendungsstrategien und greifbaren Kundennutzen droht aus Vision Realität mit Katerstimmung zu werden. Es braucht jetzt kluge Entscheidungen, klare Zielsetzungen und einen realistischen Blick auf das, was generative KI leisten kann – und was nicht.