Warum Datenqualität über den Erfolg von Instituten entscheidet
Veröffentlicht:12. Januar 2026
Warum Datenqualität über den Erfolg von Instituten entscheidet
Die Finanzbranche befindet sich in einer Phase, in der Daten nicht nur als wertvolle Ressource gelten, sondern als entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Viele Institute haben ihre Prozesse digitalisiert und nutzen Daten für Meldewesen, ESGReporting oder KIgestützte Kundenservices. Dennoch bleibt eine zentrale Frage offen: Wie lässt sich der tatsächliche Wert dieser Datenqualität messen und wie wirken sich Investitionen in bessere Daten konkret auf das Geschäft aus? Finanzdienstleister stehen vor der Herausforderung, die Effizienz ihres Datenhaushalts präzise zu bewerten. Obwohl moderne Technologien längst verfügbar sind, fehlt vielen Unternehmen ein verlässliches Bewertungssystem, das die Qualität ihrer Daten transparent macht. Das ist besonders kritisch, weil die IT inzwischen rund ein Viertel der gesamten Geschäftskosten einer Bank ausmacht. Ohne klare Messmethoden bleibt unklar, ob dieser Kostenblock tatsächlich den erwarteten Nutzen bringt. Ein Blick auf das Risikomanagement zeigt, wie stark Datenqualität den Geschäftserfolg beeinflusst. Die Kreditwürdigkeit eines Kunden lässt sich nur dann korrekt einschätzen, wenn alle relevanten Informationen vollständig und aktuell sind. Schon kleine Lücken oder veraltete Angaben können zu falschen Entscheidungen führen. Im großen Maßstab entsteht daraus ein erhebliches Risiko, das sich direkt auf die Bilanz auswirkt. Gleichzeitig ermöglicht eine verlässliche Datenbasis personalisierte Angebote, die sowohl Abschlussquoten als auch Kundenzufriedenheit steigern können. Noch komplexer wird die Lage bei Geschäftskunden, bei denen zahlreiche zusätzliche Faktoren wie Immobilienwerte, Unternehmensbilanzen oder ESGKennzahlen eine Rolle spielen. Gerade im Kontext neuer regulatorischer Anforderungen wie der Capital Requirements Regulation III oder der EUOffenlegungsverordnung wird deutlich, wie wichtig präzise Daten für nachhaltige Entscheidungen sind. Je genauer Institute ihre Daten bewerten, desto besser können sie Risiken einschätzen, Fördermöglichkeiten nutzen und attraktive Produkte entwickeln. Neben der technischen Seite spielt auch die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. Datenqualität entsteht nicht allein durch Systeme, sondern durch klare Verantwortlichkeiten und eine Organisation, die den Wert von Daten versteht. Die Zusammenarbeit zwischen CIO und CDO wird dabei zum zentralen Erfolgsfaktor. Nur wenn beide Bereiche eng verzahnt arbeiten und Rollen eindeutig definiert sind, können Unternehmen sicherstellen, dass Daten korrekt erhoben, interpretiert und genutzt werden. Eine Kultur, die Daten als strategisches Gut begreift, stärkt nicht nur die Qualität, sondern auch die Akzeptanz neuer Prozesse innerhalb der Belegschaft. Am Ende zeigt sich, dass Datenqualität weit mehr ist als ein technisches Thema. Sie beeinflusst Entscheidungen, Risiken, regulatorische Anforderungen und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Wer den Wert seiner Daten präzise messen kann, schafft die Grundlage für bessere Investitionen, effizientere Prozesse und nachhaltiges Wachstum.
Den Originaltext lesen sie hier: Wie Finanzdienstleister die Effizienz ihres Datenhaushalts messen | CIO DE
Warum Datenqualität über den Erfolg von Instituten entscheidet
Veröffentlicht:12. Januar 2026
Warum Datenqualität über den Erfolg von Instituten entscheidet
Die Finanzbranche befindet sich in einer Phase, in der Daten nicht nur als wertvolle Ressource gelten, sondern als entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg. Viele Institute haben ihre Prozesse digitalisiert und nutzen Daten für Meldewesen, ESGReporting oder KIgestützte Kundenservices. Dennoch bleibt eine zentrale Frage offen: Wie lässt sich der tatsächliche Wert dieser Datenqualität messen und wie wirken sich Investitionen in bessere Daten konkret auf das Geschäft aus? Finanzdienstleister stehen vor der Herausforderung, die Effizienz ihres Datenhaushalts präzise zu bewerten. Obwohl moderne Technologien längst verfügbar sind, fehlt vielen Unternehmen ein verlässliches Bewertungssystem, das die Qualität ihrer Daten transparent macht. Das ist besonders kritisch, weil die IT inzwischen rund ein Viertel der gesamten Geschäftskosten einer Bank ausmacht. Ohne klare Messmethoden bleibt unklar, ob dieser Kostenblock tatsächlich den erwarteten Nutzen bringt. Ein Blick auf das Risikomanagement zeigt, wie stark Datenqualität den Geschäftserfolg beeinflusst. Die Kreditwürdigkeit eines Kunden lässt sich nur dann korrekt einschätzen, wenn alle relevanten Informationen vollständig und aktuell sind. Schon kleine Lücken oder veraltete Angaben können zu falschen Entscheidungen führen. Im großen Maßstab entsteht daraus ein erhebliches Risiko, das sich direkt auf die Bilanz auswirkt. Gleichzeitig ermöglicht eine verlässliche Datenbasis personalisierte Angebote, die sowohl Abschlussquoten als auch Kundenzufriedenheit steigern können. Noch komplexer wird die Lage bei Geschäftskunden, bei denen zahlreiche zusätzliche Faktoren wie Immobilienwerte, Unternehmensbilanzen oder ESGKennzahlen eine Rolle spielen. Gerade im Kontext neuer regulatorischer Anforderungen wie der Capital Requirements Regulation III oder der EUOffenlegungsverordnung wird deutlich, wie wichtig präzise Daten für nachhaltige Entscheidungen sind. Je genauer Institute ihre Daten bewerten, desto besser können sie Risiken einschätzen, Fördermöglichkeiten nutzen und attraktive Produkte entwickeln. Neben der technischen Seite spielt auch die Unternehmenskultur eine entscheidende Rolle. Datenqualität entsteht nicht allein durch Systeme, sondern durch klare Verantwortlichkeiten und eine Organisation, die den Wert von Daten versteht. Die Zusammenarbeit zwischen CIO und CDO wird dabei zum zentralen Erfolgsfaktor. Nur wenn beide Bereiche eng verzahnt arbeiten und Rollen eindeutig definiert sind, können Unternehmen sicherstellen, dass Daten korrekt erhoben, interpretiert und genutzt werden. Eine Kultur, die Daten als strategisches Gut begreift, stärkt nicht nur die Qualität, sondern auch die Akzeptanz neuer Prozesse innerhalb der Belegschaft. Am Ende zeigt sich, dass Datenqualität weit mehr ist als ein technisches Thema. Sie beeinflusst Entscheidungen, Risiken, regulatorische Anforderungen und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Wer den Wert seiner Daten präzise messen kann, schafft die Grundlage für bessere Investitionen, effizientere Prozesse und nachhaltiges Wachstum.
Den Originaltext lesen sie hier: Wie Finanzdienstleister die Effizienz ihres Datenhaushalts messen | CIO DE




