Finanzwelt setzt auf DIN-Normen als Qualität
Veröffentlicht:8. Dezember 2025
Finanzwelt setzt auf DIN-Normen als Qualität
Die jüngste DIN-Konferenz in Berlin hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark die Finanz- und Versicherungsbranche trotz unterschiedlicher Interessen und Sichtweisen zusammenarbeiten kann. Unter dem Leitmotiv „Die Zukunft der Finanzwelt mit Normen gestalten“ wurde deutlich, dass die DIN 77230 längst mehr ist als ein freiwilliger Standard. Sie hat sich zu einem anerkannten Qualitätsmaßstab entwickelt, der Transparenz schafft, Beratungsprozesse strukturiert und sowohl Kundinnen und Kunden als auch Vermittlern Orientierung bietet. Besonders der Eröffnungsvortrag von Christine Walther-Lehnert verdeutlichte, wie die Norm in der Praxis Vertrauen stärkt und die Beratungsqualität spürbar verbessert. Ihre klare Haltung fand breite Zustimmung, sogar bei den anwesenden Verbraucherschützern, die die Vorteile einer einheitlichen Analyse anerkannten.
Auch aus Unternehmenssicht wurde die Bedeutung der Norm unterstrichen. Holger Beitz von Prisma Life präsentierte Zahlen, die zeigen, dass die Zertifizierung von Vermittlern nicht nur Dynamik in den Vertrieb bringt, sondern auch messbar zu einer besseren Beratung führt. Mit einer Zertifizierungsquote von nahezu zehn Prozent im Exklusivvertrieb seines Konzerns verdeutlichte er, dass die Norm längst praktische Wirkung entfaltet. Michael Franke vom Arbeitskreis Beratungsprozesse setzte einen weiteren Akzent, indem er betonte, dass es für Makler keine Ausrede mehr gebe, die Norm nicht zu nutzen, da ihre technische und fachliche Integration weit fortgeschritten sei.
Natürlich gab es auch kritische Stimmen. Johannes Neder vom Maklerverbund Vema warnte davor, die Norm zu überinterpretieren. Er betonte, dass Beratung immer individuell bleiben müsse und die Norm nicht als Ersatz für professionelle Expertise oder als versteckte Regulierung verstanden werden dürfe. Dennoch überwog das Signal der Geschlossenheit. Die Vermittlerverbände AfW, BVK und Votum hoben ihre enge Zusammenarbeit hervor und bezeichneten die gemeinsame Entwicklung als Beispiel für konstruktives Miteinander.
Am Ende der Veranstaltung zeichnete sich ein klares Bild ab: Die DIN 77230 ist in der Mitte der Branche angekommen und wird zunehmend als Werkzeug, Orientierungshilfe und Qualitätsmaßstab genutzt. Gleichzeitig bleibt die Diskussion über ihre Reichweite lebendig, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, Open Finance und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Konferenz machte deutlich, dass die Branche bereit ist, diese Zukunft aktiv mitzugestalten – offen, kontrovers und dennoch bemerkenswert geeint.
Den Originaltext lesen sie hier: DIN-Konferenz zeigt erstaunliche Einigkeit – Pfefferminzia.de
Finanzwelt setzt auf DIN-Normen als Qualität
Veröffentlicht:8. Dezember 2025
Finanzwelt setzt auf DIN-Normen als Qualität
Die jüngste DIN-Konferenz in Berlin hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark die Finanz- und Versicherungsbranche trotz unterschiedlicher Interessen und Sichtweisen zusammenarbeiten kann. Unter dem Leitmotiv „Die Zukunft der Finanzwelt mit Normen gestalten“ wurde deutlich, dass die DIN 77230 längst mehr ist als ein freiwilliger Standard. Sie hat sich zu einem anerkannten Qualitätsmaßstab entwickelt, der Transparenz schafft, Beratungsprozesse strukturiert und sowohl Kundinnen und Kunden als auch Vermittlern Orientierung bietet. Besonders der Eröffnungsvortrag von Christine Walther-Lehnert verdeutlichte, wie die Norm in der Praxis Vertrauen stärkt und die Beratungsqualität spürbar verbessert. Ihre klare Haltung fand breite Zustimmung, sogar bei den anwesenden Verbraucherschützern, die die Vorteile einer einheitlichen Analyse anerkannten.
Auch aus Unternehmenssicht wurde die Bedeutung der Norm unterstrichen. Holger Beitz von Prisma Life präsentierte Zahlen, die zeigen, dass die Zertifizierung von Vermittlern nicht nur Dynamik in den Vertrieb bringt, sondern auch messbar zu einer besseren Beratung führt. Mit einer Zertifizierungsquote von nahezu zehn Prozent im Exklusivvertrieb seines Konzerns verdeutlichte er, dass die Norm längst praktische Wirkung entfaltet. Michael Franke vom Arbeitskreis Beratungsprozesse setzte einen weiteren Akzent, indem er betonte, dass es für Makler keine Ausrede mehr gebe, die Norm nicht zu nutzen, da ihre technische und fachliche Integration weit fortgeschritten sei.
Natürlich gab es auch kritische Stimmen. Johannes Neder vom Maklerverbund Vema warnte davor, die Norm zu überinterpretieren. Er betonte, dass Beratung immer individuell bleiben müsse und die Norm nicht als Ersatz für professionelle Expertise oder als versteckte Regulierung verstanden werden dürfe. Dennoch überwog das Signal der Geschlossenheit. Die Vermittlerverbände AfW, BVK und Votum hoben ihre enge Zusammenarbeit hervor und bezeichneten die gemeinsame Entwicklung als Beispiel für konstruktives Miteinander.
Am Ende der Veranstaltung zeichnete sich ein klares Bild ab: Die DIN 77230 ist in der Mitte der Branche angekommen und wird zunehmend als Werkzeug, Orientierungshilfe und Qualitätsmaßstab genutzt. Gleichzeitig bleibt die Diskussion über ihre Reichweite lebendig, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, Open Finance und den Einsatz künstlicher Intelligenz. Die Konferenz machte deutlich, dass die Branche bereit ist, diese Zukunft aktiv mitzugestalten – offen, kontrovers und dennoch bemerkenswert geeint.
Den Originaltext lesen sie hier: DIN-Konferenz zeigt erstaunliche Einigkeit – Pfefferminzia.de




