blau direkt schafft Faxe ab

Kategorien: Maklerpools2.2 min readSchlagwörter:

Die ersten Datenschutzbehörden verbieten die Faxnutzung.

Es gab einmal eine Zeit, in der E-Mails rechtlich nicht anerkannt waren. Faxe galten hingegen als rechtssicher. Das hat sich geändert. Inzwischen ist es umgekehrt. Das Verwaltungsgericht Osnabrück entschied, dass die Übermittlung persönlicher Daten via Fax nicht zulässig ist. Eine Berufung bei Oberverwaltungsgericht Lüneburg blieb anschließend ohne Erfolg. Faxe seien wie “offene Postkarten” und das bei der Übermittlung personenbezogener Daten “einzuhaltende Schutzniveau” werde durch Faxe nicht eingehalten.
Jetzt hat die erste Landesdatenschutzbehörde erklärt: „Für die Übertragung besonderer Kategorien personenbezogener Daten gemäß Artikel 9, Absatz 1 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Nutzung von Fax-Diensten unzulässig“.
Dies bedeutet, dass Daten, die zur Verarbeitung von biometrischen Daten dienen oder anhand derer natürliche Personen eindeutig identifiziert werden können, sowie Gesundheitsdaten nicht mehr per Fax übermittelt werden dürfen. Wer anders handelt, begeht einen Datenschutzverstoß. Makler können damit praktisch Anträge, Mahnungen, Nachträge, Policen, Adressänderungen und selbst Kündigungen nicht mehr per Fax verschicken. Das Fax hat damit ausgedient.

blau direkt stellt aus diesem Grund alle Faxdienste bis Jahresende ein. Bereits jetzt übermittelt blau direkt keine eigenen Faxnummern mehr in Briefbögen oder Mail-Signaturen. Die Kommunikation per Fax mit Versicherern wurde eingestellt. Nun beginnt blau direkt nach und nach auch alle Faxfunktionen aus dem Maklerverwaltungsprogramm, der “Ameise”, zu entfernen.
Hannes Heilenkötter, Mitglied der Geschäftsleitung von blau direkt: „Mir ist klar, dass sich nicht jeder Kollege darüber freut. Faxe zu verschicken war bequem und schnell. Viele Geschäftspartner sind immer noch an das Fax gewöhnt, dadurch gut erreichbar und sind sich der neuen Rechtslage nicht bewusst. Gleichwohl stellt das Versenden von Faxen für Makler ein erhebliches Risiko dar. Hier können Makler mit gutem Beispiel vorangehen.“.

blau direkt ersetzt die Fax-Funktionen durch Mail-Technologie auf neuestem Sicherheitsstandard. Im eigenen Mailverkehr werden alle Mails künftig als „Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME)“ versendet. Das ist ein Standard für die Verschlüsselung und das Signieren von Mails durch ein hybrides Kryptosystem. “Unsere Kommunikation für den Maklerpartner wird damit so sicher wie Geldtransporter.“, meint Heilenkötter.

Zu blau direkt:
blau direkt ist ein Infrastrukturdienstleister für Vermittler von Versicherungen. Mit rund 155 Mitarbeitern erleichtert blau direkt Versicherungsmaklern und Vertrieben die Arbeit. Als Spezialist für die Datenverarbeitung und Pflege von Antragsdaten, Bestandsdaten und Dokumenten erleichtert der Transaktionsdienst von blau direkt die Prozessoptimierung im gesamten Vermittlungsverfahren. Diese Dienste können wahlweise im Rahmen von Funktionsausgliederungen, Back-Office-Dienstleistungen oder im Rahmen ergänzender Infrastrukturdienstleistungen genutzt werden.

Kontakt:
Kerstin Brinkmann
presse@blaudirekt.de

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Die ersten Datenschutzbehörden verbieten die Faxnutzung.

Es gab einmal eine Zeit, in der E-Mails rechtlich nicht anerkannt waren. Faxe galten hingegen als rechtssicher. Das hat sich geändert. Inzwischen ist es umgekehrt. Das Verwaltungsgericht Osnabrück entschied, dass die Übermittlung persönlicher Daten via Fax nicht zulässig ist. Eine Berufung bei Oberverwaltungsgericht Lüneburg blieb anschließend ohne Erfolg. Faxe seien wie “offene Postkarten” und das bei der Übermittlung personenbezogener Daten “einzuhaltende Schutzniveau” werde durch Faxe nicht eingehalten.
Jetzt hat die erste Landesdatenschutzbehörde erklärt: „Für die Übertragung besonderer Kategorien personenbezogener Daten gemäß Artikel 9, Absatz 1 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist die Nutzung von Fax-Diensten unzulässig“.
Dies bedeutet, dass Daten, die zur Verarbeitung von biometrischen Daten dienen oder anhand derer natürliche Personen eindeutig identifiziert werden können, sowie Gesundheitsdaten nicht mehr per Fax übermittelt werden dürfen. Wer anders handelt, begeht einen Datenschutzverstoß. Makler können damit praktisch Anträge, Mahnungen, Nachträge, Policen, Adressänderungen und selbst Kündigungen nicht mehr per Fax verschicken. Das Fax hat damit ausgedient.

blau direkt stellt aus diesem Grund alle Faxdienste bis Jahresende ein. Bereits jetzt übermittelt blau direkt keine eigenen Faxnummern mehr in Briefbögen oder Mail-Signaturen. Die Kommunikation per Fax mit Versicherern wurde eingestellt. Nun beginnt blau direkt nach und nach auch alle Faxfunktionen aus dem Maklerverwaltungsprogramm, der “Ameise”, zu entfernen.
Hannes Heilenkötter, Mitglied der Geschäftsleitung von blau direkt: „Mir ist klar, dass sich nicht jeder Kollege darüber freut. Faxe zu verschicken war bequem und schnell. Viele Geschäftspartner sind immer noch an das Fax gewöhnt, dadurch gut erreichbar und sind sich der neuen Rechtslage nicht bewusst. Gleichwohl stellt das Versenden von Faxen für Makler ein erhebliches Risiko dar. Hier können Makler mit gutem Beispiel vorangehen.“.

blau direkt ersetzt die Fax-Funktionen durch Mail-Technologie auf neuestem Sicherheitsstandard. Im eigenen Mailverkehr werden alle Mails künftig als „Secure/Multipurpose Internet Mail Extensions (S/MIME)“ versendet. Das ist ein Standard für die Verschlüsselung und das Signieren von Mails durch ein hybrides Kryptosystem. “Unsere Kommunikation für den Maklerpartner wird damit so sicher wie Geldtransporter.“, meint Heilenkötter.

Zu blau direkt:
blau direkt ist ein Infrastrukturdienstleister für Vermittler von Versicherungen. Mit rund 155 Mitarbeitern erleichtert blau direkt Versicherungsmaklern und Vertrieben die Arbeit. Als Spezialist für die Datenverarbeitung und Pflege von Antragsdaten, Bestandsdaten und Dokumenten erleichtert der Transaktionsdienst von blau direkt die Prozessoptimierung im gesamten Vermittlungsverfahren. Diese Dienste können wahlweise im Rahmen von Funktionsausgliederungen, Back-Office-Dienstleistungen oder im Rahmen ergänzender Infrastrukturdienstleistungen genutzt werden.

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