Warum PR heute wichtig ist
Veröffentlicht:2. November 2026
PR im Zeitalter der KI: Warum professionelle Kommunikation wichtiger wird
Die Kommunikationsbranche steht vor gewaltigen Herausforderungen. Informationsflut, sinkende Aufmerksamkeit und ein schwindender Einfluss klassischer Medien erschweren es Unternehmen zunehmend, ihre Botschaften sichtbar zu machen. Laut dem aktuellen Trendmonitor von news aktuell und der Hamburger PR-Agentur PER Group sehen 56 Prozent der befragten Kommunikationsprofis die wachsende Informationsflut und den Aufmerksamkeitsverlust als größte Herausforderung. Für 46 Prozent ist der Bedeutungsverlust klassischer Medien ein zentrales Problem, während 30 Prozent einen Vertrauensverlust in Medien und Public Relations beobachten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Lohnt sich PR überhaupt noch? Die Antwort lautet: mehr denn je.
Medien verlieren Leser, nicht aber ihre Wirkung
Zugegeben, Zeitungen und Zeitschriften haben heute vielfach geringere Auflagen als noch vor einigen Jahren. Doch daraus zu schließen, dass journalistische Berichterstattung an Bedeutung verliert, wäre ein Irrtum. Artikel verschwinden nicht mehr mit dem nächsten Erscheinungstag. Sie bleiben langfristig online verfügbar, tauchen in Suchmaschinen auf und werden Teil jener digitalen Informationslandschaft, aus der moderne KI-Systeme wie ChatGPT, Google SGE, Perplexity, Gemini oder Microsoft Copilot ihre Antworten generieren. Wer heute eine Frage an eine KI-gestützte Suchmaschine oder einen KI-Assistenten stellt, erhält häufig eine kompakte Zusammenfassung zahlreicher Quellen. Viele dieser Quellen stammen aus journalistischen Medien. Gute Berichterstattung wirkt daher weit über ihre ursprüngliche Veröffentlichung hinaus. Sie erreicht nicht nur Leserinnen und Leser, sondern beeinflusst gleichzeitig die Antworten künstlicher Intelligenz über Unternehmen, Marken, Produkte und Experten.
Sichtbarkeit in der Informationsflut
Die Menge an Informationen, die täglich auf Menschen einprasselt, ist enorm. Soziale Netzwerke, Newsletter, Nachrichtenportale, Podcasts und Videoplattformen produzieren rund um die Uhr neue Inhalte. Auf den ersten Blick scheint es nahezu unmöglich, sich in diesem Strom Gehör zu verschaffen. Doch gerade weil Nutzer ständig mit irrelevanten Informationen konfrontiert werden, steigt der Wert relevanter Inhalte. Menschen suchen nicht nach mehr Informationen, sondern nach besseren Informationen. Niemand muss die gesamte Welt überzeugen. Entscheidend ist, jene Personen zu erreichen, die sich tatsächlich für das eigene Angebot, die eigene Expertise oder die eigenen Lösungen interessieren. Wer seine Zielgruppe präzise definiert und deren Informationsbedürfnisse versteht, kann auch in einem überfüllten digitalen Umfeld erfolgreich kommunizieren.
Relevanz wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor
Relevanz ist heute das stärkste Argument für professionelle PR.
Die Suche nach Informationen verändert sich grundlegend. Keyword-Stuffing und rein technische Suchmaschinenoptimierung verlieren an Bedeutung. Stattdessen gewinnen hochwertige Inhalte, Expertise, Glaubwürdigkeit und vertrauenswürdige Quellen an Gewicht. Genau deshalb werden redaktionelle Erwähnungen immer wichtiger. Eine Analyse von Muck Rack zeigt, dass 84 Prozent der von ChatGPT, Claude und Gemini zitierten Links aus Earned Media stammen, also aus journalistischen Beiträgen, Fachartikeln und unabhängigen Veröffentlichungen. Wer in diesen Quellen präsent ist, verbessert seine Chancen erheblich, in KI-Antworten, KI-Suchergebnissen und generativen Suchsystemen sichtbar zu werden.
Warum PR heute unverzichtbar ist
Die Bedeutung professioneller Medienarbeit lässt sich auf mehrere zentrale Faktoren zurückführen:
- Die Suche verändert sich. Relevante Inhalte, Fachkompetenz und
glaubwürdige Quellen ersetzen klassische SEO-Tricks. Unternehmen
können aktiv beeinflussen, wie Kunden, Geschäftspartner und
potenzielle Mitarbeitende sie wahrnehmen. - Wer sichtbar sein will, muss mit seinen Themen in unabhängigen
Medien stattfinden. Entscheidend sind journalistische Berichte
und redaktionelle Erwähnungen statt bezahlter Anzeigen oder Advertorials. - Artikel, die andere über ein Unternehmen schreiben, genießen
deutlich mehr Vertrauen als Werbung, Newsletter oder
Unternehmenskommunikation. - Die höchste Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Kunden, Partner oder
Branchenexperten positiv über ein Unternehmen sprechen.
Empfehlungen bleiben die wirksamste Form der Kommunikation.
PR schafft damit Vertrauen, Reputation, Reichweite und digitale
Sichtbarkeit zugleich.
Fokus statt Gießkannenprinzip
Erfolgreiche Kommunikation beginnt nicht mit einer Pressemitteilung, sondern mit einer klaren Strategie.
Der erste Schritt besteht darin, die Zielgruppe präzise zu definieren. In der Praxis zeigt sich häufig, dass Unternehmen möglichst viele Menschen ansprechen wollen. Kommunikation wird jedoch erst dann wirksam, wenn klar ist, welche Personen, Branchen oder Entscheider tatsächlich erreicht werden sollen. Im zweiten Schritt gilt es zu analysieren, welche Informationsquellen diese Zielgruppen nutzen. Welche Fachmedien lesen sie? Welche Online-Portale besuchen sie? Welche Branchenpublikationen genießen Vertrauen? Auch Social Media, Suchmaschinen und KI-Recherchen liefern wertvolle Hinweise. Anschließend sollten die Inhalte fokussiert werden. Unternehmen müssen sich fragen, für welche Themen sie stehen, wo ihre besondere Expertise liegt und welche Fragestellungen ihre Zielgruppen tatsächlich beschäftigen. Wer sich auf relevante Themen konzentriert, wird als Experte wahrgenommen und steigert seine Chancen auf Medienpräsenz.
Ebenso wichtig sind präzise formulierte Themenangebote für Redaktionen. Ein guter Pitch bringt den Kern einer Geschichte in wenigen Sätzen auf den Punkt und zeigt klar, warum das Thema für die Leser eines Mediums relevant ist. Schließlich folgt die gezielte Ansprache der passenden Journalistinnen und Journalisten. Wer das richtige Thema zum richtigen Ansprechpartner bringt, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung deutlich.
Fazit
Die Digitalisierung und der Aufstieg künstlicher Intelligenz haben die Bedeutung von Public Relations nicht geschwächt, sondern verstärkt. Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr allein durch Werbung, Social Media oder Suchmaschinenoptimierung. Entscheidend ist, was unabhängige Quellen über Unternehmen berichten.
Wer mit seiner Expertise in den Medien präsent ist, verbessert seine Reputation, stärkt das Vertrauen seiner Zielgruppen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, von Suchmaschinen sowie KI-Systemen als relevante Quelle erkannt zu werden. In einer Welt, in der immer mehr Menschen Informationen über ChatGPT, Google SGE, Perplexity, Gemini oder Microsoft Copilot beziehen, wird professionelle PR zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Sichtbarkeit, Vertrauen und Geschäftswachstum. Die Informationsflut mag groß sein. Doch wer seine Zielgruppe kennt, relevante Themen besetzt und auf glaubwürdige Medienberichterstattung setzt, kann aus der digitalen Informationsflut einen überschaubaren Teich machen, in dem die richtigen Menschen die richtigen Informationen finden. Dabei kann die Unterstützung einer erfahrenen PR-Agentur helfen, strategisch zu arbeiten, Ressourcen zu schonen und langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen.
Der Artikel erschien im Original zuerst auf consulting.de unter dem Titel „Sinn und Unsinn von PR“. Redaktionelle Bearbeitung: MK
Warum PR heute wichtig ist
Veröffentlicht:2. November 2026
PR im Zeitalter der KI: Warum professionelle Kommunikation wichtiger wird
Die Kommunikationsbranche steht vor gewaltigen Herausforderungen. Informationsflut, sinkende Aufmerksamkeit und ein schwindender Einfluss klassischer Medien erschweren es Unternehmen zunehmend, ihre Botschaften sichtbar zu machen. Laut dem aktuellen Trendmonitor von news aktuell und der Hamburger PR-Agentur PER Group sehen 56 Prozent der befragten Kommunikationsprofis die wachsende Informationsflut und den Aufmerksamkeitsverlust als größte Herausforderung. Für 46 Prozent ist der Bedeutungsverlust klassischer Medien ein zentrales Problem, während 30 Prozent einen Vertrauensverlust in Medien und Public Relations beobachten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Lohnt sich PR überhaupt noch? Die Antwort lautet: mehr denn je.
Medien verlieren Leser, nicht aber ihre Wirkung
Zugegeben, Zeitungen und Zeitschriften haben heute vielfach geringere Auflagen als noch vor einigen Jahren. Doch daraus zu schließen, dass journalistische Berichterstattung an Bedeutung verliert, wäre ein Irrtum. Artikel verschwinden nicht mehr mit dem nächsten Erscheinungstag. Sie bleiben langfristig online verfügbar, tauchen in Suchmaschinen auf und werden Teil jener digitalen Informationslandschaft, aus der moderne KI-Systeme wie ChatGPT, Google SGE, Perplexity, Gemini oder Microsoft Copilot ihre Antworten generieren. Wer heute eine Frage an eine KI-gestützte Suchmaschine oder einen KI-Assistenten stellt, erhält häufig eine kompakte Zusammenfassung zahlreicher Quellen. Viele dieser Quellen stammen aus journalistischen Medien. Gute Berichterstattung wirkt daher weit über ihre ursprüngliche Veröffentlichung hinaus. Sie erreicht nicht nur Leserinnen und Leser, sondern beeinflusst gleichzeitig die Antworten künstlicher Intelligenz über Unternehmen, Marken, Produkte und Experten.
Sichtbarkeit in der Informationsflut
Die Menge an Informationen, die täglich auf Menschen einprasselt, ist enorm. Soziale Netzwerke, Newsletter, Nachrichtenportale, Podcasts und Videoplattformen produzieren rund um die Uhr neue Inhalte. Auf den ersten Blick scheint es nahezu unmöglich, sich in diesem Strom Gehör zu verschaffen. Doch gerade weil Nutzer ständig mit irrelevanten Informationen konfrontiert werden, steigt der Wert relevanter Inhalte. Menschen suchen nicht nach mehr Informationen, sondern nach besseren Informationen. Niemand muss die gesamte Welt überzeugen. Entscheidend ist, jene Personen zu erreichen, die sich tatsächlich für das eigene Angebot, die eigene Expertise oder die eigenen Lösungen interessieren. Wer seine Zielgruppe präzise definiert und deren Informationsbedürfnisse versteht, kann auch in einem überfüllten digitalen Umfeld erfolgreich kommunizieren.
Relevanz wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor
Relevanz ist heute das stärkste Argument für professionelle PR.
Die Suche nach Informationen verändert sich grundlegend. Keyword-Stuffing und rein technische Suchmaschinenoptimierung verlieren an Bedeutung. Stattdessen gewinnen hochwertige Inhalte, Expertise, Glaubwürdigkeit und vertrauenswürdige Quellen an Gewicht. Genau deshalb werden redaktionelle Erwähnungen immer wichtiger. Eine Analyse von Muck Rack zeigt, dass 84 Prozent der von ChatGPT, Claude und Gemini zitierten Links aus Earned Media stammen, also aus journalistischen Beiträgen, Fachartikeln und unabhängigen Veröffentlichungen. Wer in diesen Quellen präsent ist, verbessert seine Chancen erheblich, in KI-Antworten, KI-Suchergebnissen und generativen Suchsystemen sichtbar zu werden.
Warum PR heute unverzichtbar ist
Die Bedeutung professioneller Medienarbeit lässt sich auf mehrere zentrale Faktoren zurückführen:
- Die Suche verändert sich. Relevante Inhalte, Fachkompetenz und
glaubwürdige Quellen ersetzen klassische SEO-Tricks. Unternehmen
können aktiv beeinflussen, wie Kunden, Geschäftspartner und
potenzielle Mitarbeitende sie wahrnehmen. - Wer sichtbar sein will, muss mit seinen Themen in unabhängigen
Medien stattfinden. Entscheidend sind journalistische Berichte
und redaktionelle Erwähnungen statt bezahlter Anzeigen oder Advertorials. - Artikel, die andere über ein Unternehmen schreiben, genießen
deutlich mehr Vertrauen als Werbung, Newsletter oder
Unternehmenskommunikation. - Die höchste Glaubwürdigkeit entsteht, wenn Kunden, Partner oder
Branchenexperten positiv über ein Unternehmen sprechen.
Empfehlungen bleiben die wirksamste Form der Kommunikation.
PR schafft damit Vertrauen, Reputation, Reichweite und digitale
Sichtbarkeit zugleich.
Fokus statt Gießkannenprinzip
Erfolgreiche Kommunikation beginnt nicht mit einer Pressemitteilung, sondern mit einer klaren Strategie.
Der erste Schritt besteht darin, die Zielgruppe präzise zu definieren. In der Praxis zeigt sich häufig, dass Unternehmen möglichst viele Menschen ansprechen wollen. Kommunikation wird jedoch erst dann wirksam, wenn klar ist, welche Personen, Branchen oder Entscheider tatsächlich erreicht werden sollen. Im zweiten Schritt gilt es zu analysieren, welche Informationsquellen diese Zielgruppen nutzen. Welche Fachmedien lesen sie? Welche Online-Portale besuchen sie? Welche Branchenpublikationen genießen Vertrauen? Auch Social Media, Suchmaschinen und KI-Recherchen liefern wertvolle Hinweise. Anschließend sollten die Inhalte fokussiert werden. Unternehmen müssen sich fragen, für welche Themen sie stehen, wo ihre besondere Expertise liegt und welche Fragestellungen ihre Zielgruppen tatsächlich beschäftigen. Wer sich auf relevante Themen konzentriert, wird als Experte wahrgenommen und steigert seine Chancen auf Medienpräsenz.
Ebenso wichtig sind präzise formulierte Themenangebote für Redaktionen. Ein guter Pitch bringt den Kern einer Geschichte in wenigen Sätzen auf den Punkt und zeigt klar, warum das Thema für die Leser eines Mediums relevant ist. Schließlich folgt die gezielte Ansprache der passenden Journalistinnen und Journalisten. Wer das richtige Thema zum richtigen Ansprechpartner bringt, erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Veröffentlichung deutlich.
Fazit
Die Digitalisierung und der Aufstieg künstlicher Intelligenz haben die Bedeutung von Public Relations nicht geschwächt, sondern verstärkt. Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr allein durch Werbung, Social Media oder Suchmaschinenoptimierung. Entscheidend ist, was unabhängige Quellen über Unternehmen berichten.
Wer mit seiner Expertise in den Medien präsent ist, verbessert seine Reputation, stärkt das Vertrauen seiner Zielgruppen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, von Suchmaschinen sowie KI-Systemen als relevante Quelle erkannt zu werden. In einer Welt, in der immer mehr Menschen Informationen über ChatGPT, Google SGE, Perplexity, Gemini oder Microsoft Copilot beziehen, wird professionelle PR zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Sichtbarkeit, Vertrauen und Geschäftswachstum. Die Informationsflut mag groß sein. Doch wer seine Zielgruppe kennt, relevante Themen besetzt und auf glaubwürdige Medienberichterstattung setzt, kann aus der digitalen Informationsflut einen überschaubaren Teich machen, in dem die richtigen Menschen die richtigen Informationen finden. Dabei kann die Unterstützung einer erfahrenen PR-Agentur helfen, strategisch zu arbeiten, Ressourcen zu schonen und langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen.
Der Artikel erschien im Original zuerst auf consulting.de unter dem Titel „Sinn und Unsinn von PR“. Redaktionelle Bearbeitung: MK





