Warum Rendite allein nicht über Anlageerfolg entscheidet

Die beste Rendite verliert ihren Wert, wenn Anleger nicht investiert bleiben. Investment beginnt mit einer Überzeugung. Gute Vermögensverwaltung bedeutet für uns weit mehr als die Auswahl einzelner Anlagen. Sie beruht auf einer klaren Haltung, einem nachvollziehbaren Investmentprozess und dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Vermögen unserer Kunden. In unserem dreiteiligen NewsletterSerie geben wir Ihnen deshalb einen Einblick in die Arbeit von Rosenberger, Langer & Cie.: in unsere Investmentphilosophie, in die Entscheidungen des Portfoliomanagements und in die Menschen, die dahinterstehen. Gleichzeitig zeigen wir, wie aus diesen Überzeugungen konkrete Anlagestrategien entstehen.

Nachdem wir uns im ersten Teil mit unserem Grundsatz „Sicherheit vor Rendite“ beschäftigt haben, widmen wir uns diesmal einer Frage, die gerade für Berater entscheidend ist: Welche Bedeutung hat eine langfristig attraktive Rendite, wenn der Anleger die zwischenzeitlichen Verluste nicht aushält? Rendite ist nur die halbe Wahrheit. Wer zwei Anlagestrategien miteinander vergleicht, richtet den Blick häufig zuerst auf die Rendite. Welche Strategie hat in den vergangenen drei, fünf oder zehn Jahren besser abgeschnitten? Diese Betrachtung ist nachvollziehbar, aus unserer Sicht jedoch unvollständig. Zwischen dem Anfangs- und dem Endwert einer Anlage liegt ein Weg, der sehr unterschiedlich verlaufen kann. Eine attraktive langfristige Rendite kann mit erheblichen zwischenzeitlichen Kursverlusten erkauft worden sein. Für professionelle Investoren mag ein Drawdown zunächst eine statistische Kennzahl sein.

Für Privatanleger bedeutet ein deutlicher Rückgang ihres Vermögens dagegen etwas sehr Konkretes: Unsicherheit. Aus 500.000 Euro werden möglicherweise vorübergehend 400.000 oder 350.000 Euro. Auf dem Papier mag die langfristige Perspektive weiterhin stimmen, emotional stellt sich für den Anleger jedoch eine andere Frage: „Was passiert, wenn es noch weiter fällt?“ Das eigentliche Risiko entsteht häufig durch das Verhalten. Genau an diesem Punkt zeigt sich eine Schwäche klassischer BuyandHoldAnsätze. Sie funktionieren vor allem dann, wenn Anleger bereit und finanziell in der Lage sind, auch erhebliche Rückschläge konsequent auszusitzen. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis erleben Berater jedoch häufig etwas anderes.

Je stärker die Verluste werden, desto größer wird der Wunsch, einzugreifen. Nicht selten erfolgt der Verkauf erst nach einem deutlichen Kursrückgang. Anschließend fehlt wiederum der Mut, rechtzeitig in den Markt zurückzukehren. Der Anleger verpasst damit möglicherweise genau die Erholung, auf der die langfristige Logik von Buy and Hold basiert. Aus einem Marktrisiko ist ein Verhaltensrisiko geworden. Und genau deshalb betrachten wir Risikomanagement nicht nur aus mathematischer Perspektive. Verluste begrenzen heißt auch, Anleger investiert zu halten. Unser Anspruch bei Rosenberger, Langer & Cie. ist nicht, in jeder Marktphase die maximal mögliche Rendite zu erzielen. Wir wollen vielmehr ein Verhältnis zwischen Chance und Risiko schaffen, mit dem Anleger auch in schwierigen Marktphasen umgehen können. Dazu gehört eine einfache Erkenntnis: Große Verluste benötigen noch größere Gewinne, um wieder aufgeholt zu werden. Fällt ein Portfolio beispielsweise um 20 Prozent, benötigt es anschließend 25 Prozent Wertzuwachs, um seinen Ausgangswert wieder zu erreichen.

Nach einem Verlust von 50 Prozent sind bereits 100 Prozent erforderlich. Das Vermeiden beziehungsweise Begrenzen größerer Drawdowns kann deshalb einen erheblichen Einfluss auf den langfristigen Anlageerfolg haben. Genau hier setzt unser Investmentansatz an. Wir wollen Risiken nicht erst dann diskutieren, wenn die Märkte bereits deutlich gefallen sind. Unser Ziel ist es, Veränderungen im Marktumfeld frühzeitig zu erkennen und die Risiken unserer Portfolios regelbasiert anzupassen. Dabei nehmen wir bewusst in Kauf, nicht jede Aufwärtsbewegung vollständig mitzunehmen.

Denn wir sind überzeugt: Erfolgreiche Vermögensverwaltung entscheidet sich nicht allein daran, wie viel Rendite in guten Börsenphasen erzielt wird. Sie zeigt sich insbesondere darin, wie mit schwierigen Marktphasen umgegangen wird. Für Berater entsteht daraus ein weiterer wichtiger Effekt: Ein Anleger, der die Schwankungen seiner Anlage emotional verkraften kann und die Strategie versteht, hat eine deutlich bessere Grundlage, seinem langfristigen Investmentplan treu zu bleiben. Und manchmal ist genau das der wichtigste Beitrag zu langfristigem Anlageerfolg. Weiterlesen. Wie entscheiden wir bei Rosenberger, Langer & Cie. eigentlich, wann Risiken reduziert und wann sie wieder erhöht werden? Im nächsten Teil unserer Serie werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unseres Portfoliomanagements und zeigen, warum bei unseren Anlageentscheidungen Regeln statt Emotionen im Mittelpunkt stehen.

ROSENBERGER, LANGER & CIE.
Capital Management GmbH
Wiesbadener Weg 2a
65812 Bad Soden am Taunus

Andreas Langer
Tel.: +49 (0) 6196 – 999 74 17
Mobil: +49 (0) 1520 – 999 74 11
E-Mail: alg@rl-finance.de
Internet: www.rl-finance.de

Warum Rendite allein nicht über Anlageerfolg entscheidet

Die beste Rendite verliert ihren Wert, wenn Anleger nicht investiert bleiben. Investment beginnt mit einer Überzeugung. Gute Vermögensverwaltung bedeutet für uns weit mehr als die Auswahl einzelner Anlagen. Sie beruht auf einer klaren Haltung, einem nachvollziehbaren Investmentprozess und dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Vermögen unserer Kunden. In unserem dreiteiligen NewsletterSerie geben wir Ihnen deshalb einen Einblick in die Arbeit von Rosenberger, Langer & Cie.: in unsere Investmentphilosophie, in die Entscheidungen des Portfoliomanagements und in die Menschen, die dahinterstehen. Gleichzeitig zeigen wir, wie aus diesen Überzeugungen konkrete Anlagestrategien entstehen.

Nachdem wir uns im ersten Teil mit unserem Grundsatz „Sicherheit vor Rendite“ beschäftigt haben, widmen wir uns diesmal einer Frage, die gerade für Berater entscheidend ist: Welche Bedeutung hat eine langfristig attraktive Rendite, wenn der Anleger die zwischenzeitlichen Verluste nicht aushält? Rendite ist nur die halbe Wahrheit. Wer zwei Anlagestrategien miteinander vergleicht, richtet den Blick häufig zuerst auf die Rendite. Welche Strategie hat in den vergangenen drei, fünf oder zehn Jahren besser abgeschnitten? Diese Betrachtung ist nachvollziehbar, aus unserer Sicht jedoch unvollständig. Zwischen dem Anfangs- und dem Endwert einer Anlage liegt ein Weg, der sehr unterschiedlich verlaufen kann. Eine attraktive langfristige Rendite kann mit erheblichen zwischenzeitlichen Kursverlusten erkauft worden sein. Für professionelle Investoren mag ein Drawdown zunächst eine statistische Kennzahl sein.

Für Privatanleger bedeutet ein deutlicher Rückgang ihres Vermögens dagegen etwas sehr Konkretes: Unsicherheit. Aus 500.000 Euro werden möglicherweise vorübergehend 400.000 oder 350.000 Euro. Auf dem Papier mag die langfristige Perspektive weiterhin stimmen, emotional stellt sich für den Anleger jedoch eine andere Frage: „Was passiert, wenn es noch weiter fällt?“ Das eigentliche Risiko entsteht häufig durch das Verhalten. Genau an diesem Punkt zeigt sich eine Schwäche klassischer BuyandHoldAnsätze. Sie funktionieren vor allem dann, wenn Anleger bereit und finanziell in der Lage sind, auch erhebliche Rückschläge konsequent auszusitzen. In der Theorie klingt das einfach, in der Praxis erleben Berater jedoch häufig etwas anderes.

Je stärker die Verluste werden, desto größer wird der Wunsch, einzugreifen. Nicht selten erfolgt der Verkauf erst nach einem deutlichen Kursrückgang. Anschließend fehlt wiederum der Mut, rechtzeitig in den Markt zurückzukehren. Der Anleger verpasst damit möglicherweise genau die Erholung, auf der die langfristige Logik von Buy and Hold basiert. Aus einem Marktrisiko ist ein Verhaltensrisiko geworden. Und genau deshalb betrachten wir Risikomanagement nicht nur aus mathematischer Perspektive. Verluste begrenzen heißt auch, Anleger investiert zu halten. Unser Anspruch bei Rosenberger, Langer & Cie. ist nicht, in jeder Marktphase die maximal mögliche Rendite zu erzielen. Wir wollen vielmehr ein Verhältnis zwischen Chance und Risiko schaffen, mit dem Anleger auch in schwierigen Marktphasen umgehen können. Dazu gehört eine einfache Erkenntnis: Große Verluste benötigen noch größere Gewinne, um wieder aufgeholt zu werden. Fällt ein Portfolio beispielsweise um 20 Prozent, benötigt es anschließend 25 Prozent Wertzuwachs, um seinen Ausgangswert wieder zu erreichen.

Nach einem Verlust von 50 Prozent sind bereits 100 Prozent erforderlich. Das Vermeiden beziehungsweise Begrenzen größerer Drawdowns kann deshalb einen erheblichen Einfluss auf den langfristigen Anlageerfolg haben. Genau hier setzt unser Investmentansatz an. Wir wollen Risiken nicht erst dann diskutieren, wenn die Märkte bereits deutlich gefallen sind. Unser Ziel ist es, Veränderungen im Marktumfeld frühzeitig zu erkennen und die Risiken unserer Portfolios regelbasiert anzupassen. Dabei nehmen wir bewusst in Kauf, nicht jede Aufwärtsbewegung vollständig mitzunehmen.

Denn wir sind überzeugt: Erfolgreiche Vermögensverwaltung entscheidet sich nicht allein daran, wie viel Rendite in guten Börsenphasen erzielt wird. Sie zeigt sich insbesondere darin, wie mit schwierigen Marktphasen umgegangen wird. Für Berater entsteht daraus ein weiterer wichtiger Effekt: Ein Anleger, der die Schwankungen seiner Anlage emotional verkraften kann und die Strategie versteht, hat eine deutlich bessere Grundlage, seinem langfristigen Investmentplan treu zu bleiben. Und manchmal ist genau das der wichtigste Beitrag zu langfristigem Anlageerfolg. Weiterlesen. Wie entscheiden wir bei Rosenberger, Langer & Cie. eigentlich, wann Risiken reduziert und wann sie wieder erhöht werden? Im nächsten Teil unserer Serie werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unseres Portfoliomanagements und zeigen, warum bei unseren Anlageentscheidungen Regeln statt Emotionen im Mittelpunkt stehen.

ROSENBERGER, LANGER & CIE.
Capital Management GmbH
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