Veröffentlicht:15. Juni 2026
Die Zahl der Google-Suchanfragen zu Versicherungsthemen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen, doch dieser Rückgang bedeutet nicht, dass das Interesse der Verbraucher gesunken wäre. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Mediaworx zeigt vielmehr, dass sich das Suchverhalten deutlich verändert hat. Immer mehr Menschen nutzen künstliche Intelligenz, um allgemeine Fragen zu Versicherungen direkt beantworten zu lassen. Dadurch verlieren unspezifische Suchbegriffe an Bedeutung, während gezielte und abschlussorientierte Anfragen stabil bleiben oder sogar zulegen.
Für die Analyse wurden 1.700 Keywords ausgewertet, die sowohl markenbezogene als auch markenunabhängige Suchanfragen abdecken.
Der Untersuchungszeitraum umfasst 48 Monate von Mai 2022 bis April 2026. Im Vergleich der jüngsten Zwölfmonatszeiträume zeigt sich ein Rückgang von rund sieben Prozent. Die Suchanfragen sanken von knapp 72,08 Millionen auf 66,8 Millionen. Besonders stark betroffen sind allgemeine Begriffe wie Vergleich, Kosten oder Test, deren Suchvolumen um bis zu 52 Prozent zurückging. Die Studienautoren betonen jedoch, dass das Interesse nicht verschwindet, sondern sich zunehmend in KI-Systeme verlagert. Gleichzeitig bleibt das Gesamtvolumen höher als im Untersuchungsjahr 2022/23, in dem rund 60,13 Millionen Suchanfragen registriert wurden.
Stabil zeigen sich Suchanfragen, die eine konkrete Handlungsabsicht erkennen lassen. Dazu gehören Begriffe wie Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit oder Zahnzusatzversicherung bei laufender Behandlung. Diese Keywords konnten sogar hinzugewinnen. Die meistgesuchten Begriffe bleiben klassische Versicherungsthemen. An erster Stelle steht die Kfz-Versicherung mit 2.207.000 Anfragen, gefolgt von der Rechtsschutzversicherung mit 1.520.000 und der Zahnzusatzversicherung mit 1.361.500 Suchanfragen. Viele dieser Begriffe verzeichnen jedoch Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Eine Ausnahme bildet die EScooterVersicherung, die als einziges Keyword in den Top Ten zulegen konnte.
Besonders auffällig ist der starke Anstieg beim Begriff Versicherungsmakler. Mit einem Plus von 64 Prozent gehört er zu den größten Gewinnern der Untersuchung. Insgesamt wurden 228.900 Suchanfragen registriert. Noch stärker legten die Begriffe Krankenkassen und Familienversicherung zu, die aufgrund politischer Entwicklungen und steigender Zusatzbeiträge verstärkt nachgefragt wurden. Auch die betriebliche Altersvorsorge verzeichnet ein deutliches Wachstum und erreicht 443.100 Suchanfragen.
Zu den größten Verlierern zählen die Krankenversicherung der Rentner sowie Suchkombinationen aus Krankenkassen und Vergleich, die jeweils mehr als die Hälfte ihres Suchvolumens einbüßten. Auch die Lebensversicherung und die Kombination private Krankenversicherung Kosten verloren jeweils rund ein Viertel ihrer Anfragen.
Die Ergebnisse zeigen, wie stark sich das Informationsverhalten der Verbraucher verändert. Während KI zunehmend einfache Fragen beantwortet, bleiben komplexe oder entscheidungsrelevante Themen weiterhin Gegenstand intensiver Recherche. Für die Versicherungsbranche bedeutet dies, dass sich die Nachfrage nicht verringert, sondern verlagert. Gleichzeitig gewinnen Vermittler an Sichtbarkeit, da Verbraucher verstärkt nach professioneller Unterstützung suchen. Die vollständigen Ergebnisse der Studie stellt Mediaworx auf seiner Webseite zur Verfügung.
Den Originaltext lesen sie hier: Versicherungsmakler unter den Gewinnern der Google-Suchanfragen – Versicherungsjournal Deutschland
KI verändert Suchverhalten – Makler gewinnen an Sichtbarkeit
Veröffentlicht:15. Juni 2026
Die Zahl der Google-Suchanfragen zu Versicherungsthemen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen, doch dieser Rückgang bedeutet nicht, dass das Interesse der Verbraucher gesunken wäre. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Mediaworx zeigt vielmehr, dass sich das Suchverhalten deutlich verändert hat. Immer mehr Menschen nutzen künstliche Intelligenz, um allgemeine Fragen zu Versicherungen direkt beantworten zu lassen. Dadurch verlieren unspezifische Suchbegriffe an Bedeutung, während gezielte und abschlussorientierte Anfragen stabil bleiben oder sogar zulegen.
Für die Analyse wurden 1.700 Keywords ausgewertet, die sowohl markenbezogene als auch markenunabhängige Suchanfragen abdecken.
Der Untersuchungszeitraum umfasst 48 Monate von Mai 2022 bis April 2026. Im Vergleich der jüngsten Zwölfmonatszeiträume zeigt sich ein Rückgang von rund sieben Prozent. Die Suchanfragen sanken von knapp 72,08 Millionen auf 66,8 Millionen. Besonders stark betroffen sind allgemeine Begriffe wie Vergleich, Kosten oder Test, deren Suchvolumen um bis zu 52 Prozent zurückging. Die Studienautoren betonen jedoch, dass das Interesse nicht verschwindet, sondern sich zunehmend in KI-Systeme verlagert. Gleichzeitig bleibt das Gesamtvolumen höher als im Untersuchungsjahr 2022/23, in dem rund 60,13 Millionen Suchanfragen registriert wurden.
Stabil zeigen sich Suchanfragen, die eine konkrete Handlungsabsicht erkennen lassen. Dazu gehören Begriffe wie Rechtsschutzversicherung ohne Wartezeit oder Zahnzusatzversicherung bei laufender Behandlung. Diese Keywords konnten sogar hinzugewinnen. Die meistgesuchten Begriffe bleiben klassische Versicherungsthemen. An erster Stelle steht die Kfz-Versicherung mit 2.207.000 Anfragen, gefolgt von der Rechtsschutzversicherung mit 1.520.000 und der Zahnzusatzversicherung mit 1.361.500 Suchanfragen. Viele dieser Begriffe verzeichnen jedoch Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich. Eine Ausnahme bildet die EScooterVersicherung, die als einziges Keyword in den Top Ten zulegen konnte.
Besonders auffällig ist der starke Anstieg beim Begriff Versicherungsmakler. Mit einem Plus von 64 Prozent gehört er zu den größten Gewinnern der Untersuchung. Insgesamt wurden 228.900 Suchanfragen registriert. Noch stärker legten die Begriffe Krankenkassen und Familienversicherung zu, die aufgrund politischer Entwicklungen und steigender Zusatzbeiträge verstärkt nachgefragt wurden. Auch die betriebliche Altersvorsorge verzeichnet ein deutliches Wachstum und erreicht 443.100 Suchanfragen.
Zu den größten Verlierern zählen die Krankenversicherung der Rentner sowie Suchkombinationen aus Krankenkassen und Vergleich, die jeweils mehr als die Hälfte ihres Suchvolumens einbüßten. Auch die Lebensversicherung und die Kombination private Krankenversicherung Kosten verloren jeweils rund ein Viertel ihrer Anfragen.
Die Ergebnisse zeigen, wie stark sich das Informationsverhalten der Verbraucher verändert. Während KI zunehmend einfache Fragen beantwortet, bleiben komplexe oder entscheidungsrelevante Themen weiterhin Gegenstand intensiver Recherche. Für die Versicherungsbranche bedeutet dies, dass sich die Nachfrage nicht verringert, sondern verlagert. Gleichzeitig gewinnen Vermittler an Sichtbarkeit, da Verbraucher verstärkt nach professioneller Unterstützung suchen. Die vollständigen Ergebnisse der Studie stellt Mediaworx auf seiner Webseite zur Verfügung.
Den Originaltext lesen sie hier: Versicherungsmakler unter den Gewinnern der Google-Suchanfragen – Versicherungsjournal Deutschland






